04. August, Tag 4 – Statistiken beruhigen

Ich werde krank vor Sorge! Zur Beruhigung denke ich mir einige Zahlenspiele aus:
Krankenkassenversicherungen raten nicht. Sie rechnen. Wenn also ein Mensch – ob jugendlicher oder ältlicher – eine Auslandskrankenversicherung zu 89 Cent pro Tag abschließt (ohne USA und Kanada) dann macht die Versicherung unterm Strich einen Gewinn. Worst Case tritt also statistisch gesehen eher selten ein. Theoretisch könnte ich mir das eigentlich selbst vorrechenen: wie viele dieser wunderbaren Weltreisenden müssen ihre Auslandskrankenversicherung in Anspruch nehmen mit dem vollen Programm: Operation, Malaria im Krankenhaus, Beinbruch (was kostet die Versorgung eines Beinbruches mit Rheha?), Querschnittslähmungen usw – und wie viel % kommen OHNE Inanspruchnahme der Versicherung zurück damit es sich immer noch für die Versicherungen rechnet? Worst Case dürfte also eher seltener eintreten.
– Doch wenn etwas passiert bin ich nicht bei ihr!!
– Aber überall gibt es Menschen, die in solchen Fällen helfen!
– Doch hier sind die Gefahren viel besser bekannt!
– Und wenn schon – bei uns kann auch immer was passieren.
– Aber keine Malaria!! Die gibt es hier nicht! –
– Wobei, es gibt Leute, die Malaria haben, also kann damit irgendwie leben.
– Und doch: meine Tochter ist völlig GESUND und das soll so bleiben! –
– Das hat man leider nicht in der Hand, egal wo sie sich auf der Welt aufhält.

Es fehlt einfach das Wissen um die gesundheitlichen Gefahren, also die WIRKLICHEN gesundheitlichen Gefahren und wie man denen ausreichend gut vorbeugen kann bzw. was man im Fall der Fälle unternehmen muss. Ich muss lernen zu vertrauen! Es werden Menschen da sein, die wissen was zu tun ist. Hoffentlich. Und die Statisik spricht eigentlich FÜR einen guten Ausgang der Weltreise.

Trotzdem, das ist ja nur Statistik. Keine Garantie, dass es nicht ausgerechnet MEINE Tochter schlecht trifft.
Trotzdem, irgendwie ist der Gedanke an die Statistik beruhigend. Versicherungen rechnen. Sie raten nicht.

Weiter: 05 – Mr. Ficus schmollt

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3 Gedanken zu “04. August, Tag 4 – Statistiken beruhigen”

  1. statistik ist eine der gröbsten lügen und wiegt mensch in trügerische sicherheit oder wird benutzt als angstmache.
    „glyphosat ist krebserregend, wozu ich kein gutachten benötige, es ist gegen die NATUR; es tötet.
    grad ist die politik-behörden-landschaft ‚im geimen‘ damit beschäftigt, glyphosat als verträglich zu statistikisieren“

    DAS, was die statistik herausbringen will, wird im ansatz genauso zusammengestellt, DASS es herauskommt.
    und
    MENSCHEN sind körperlich INDIVIDUEN, auf die die aussagen nicht passen. das UNIVERSUM geht gnädig mit uns um und SOOO passiert nix.
    HAB VERTRAUEN in das UNIVERSUM, LIABI-GUTESTE

    Gefällt 1 Person

  2. In meinem Falle WOLLTE ich eben, dass Statistiken beruhigen! *lächel* Ich habe mittlerweile mal herum gefragt, was denn die Zurückkehrenden den Krankenversicherungen in Rechnung gestellt haben – weil man ja alles erst einmal mit Vorkasse bezahlen muss: Sprunggelenk gebrochen in Südamerika: 150 Euro. Nierenbeckenentzündung in Jakarta: 350 Euro (6 Tage Krankenhaus). Die Meisten hatten unterwegs: NICHTS! Mal einen Arztbesuch zum Abklären – 5 Euro. Daher machen die Krankenkassen tatsächlich einen guten Schnitt, wenn sie diese jungen gesunden Menschen für teures Geld krankenversichern! 84 cent pro Tag weltweit ohne USA und Kanada. MIT USA und Kanada: so um die 3,50 Euro. Resümee: es kommen fast ALLE gesund und munter wieder!

    Dass Statistiken das beweisen, was sie beweisen sollen ist schon klar: Traue keiner Statistik, die Du nicht selbst gefälsch hast!!

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